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Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen

Am Freitag, dem 12.05.2017, luden proHolz Salzburg und SIGES zu einem Medienfrühstück, um Appetit auf mehr Holz im Wohnbau zu machen. Thema der Veranstaltung: Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen mit Betrachtung der gesamten Lebenszykluskosten einer Immobilie als Grundvoraussetzung für eine zeitgemäße Baukultur in Österreich.

Veranstaltet wurde das Medienfrühstück am Firmengelände der SIGES und Meißnitzer, um in authentischer Umgebung über das Potenzial Holz hinsichtlich zukunftsfähiges Bauen und Wohnen im Land Salzburg zu diskutieren und um politische und baurechtliche Rahmenmöglichkeiten zu forcieren. Hierbei war die Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus eines Baustoffes im Energieausweis das erklärte Ziel, damit würde das Land Salzburg eine Vorreiterrolle einnehmen.

Derzeit ist der Holzbau im sozialen Wohnbau fast nicht vorzufinden, was sich in Zukunft jedoch ändern sollte – vor allem wenn man die klimapolitischen Ziele des Landes erreichen möchte. Die Landesregierung der Steiermark hat vor Jahren den gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften eine verpflichtende Quote eingeführt. Ähnliche Bestrebungen gibt es nun auch in Salzburg. „10 % der im sozialen Wohnbau errichteter Gebäude sollen zukünftig aus Holz errichtet werden“, so LR DI Dr. Josef Schwaiger.

„Holz ist ein vielfältig einsetzbarer, nachhaltiger Rohstoff, der unter anderem über hervorragende Dämmeigenschaften verfügt. Der Holzbau in Salzburg verzeichnet ein dynamisches Wachstum, gleichzeitig können wir im Land Salzburg auf ein tiefgreifendes Know-how in diesem Bereich zurückblicken. Großes Potenzial gibt es nach wie vor im mehrgeschossigen Wohnbau. Aufgrund all dieser Vorteile des Rohstoffes setzt auch die neue Wohnbauförderung deutliche Akzente für den Holzbau“, so Landesrat Hans Mayr, der leider persönlich an der der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.

Obmann von proHolz Salzburg, Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, ist davon überzeugt, dass die Zukunft des mehrgeschossigen Wohnbaus in der Holzbauweise liegt. „Dem Holz gehört die Zukunft. So war es vor Jahren noch nicht denkbar mehrgeschossig in Holz zu bauen, so entsteht derzeit das höchste Holzgebäude, das HoHo, in Wien mit 24 Geschossen. Aus klimapolitscher Sicht führt kein Weg am Holz vorbei. Holz als nachwachsender Rohstoff speichert nicht nur CO2, sondern wächst vor unserer Haustür. Die Wirtschaftsleistung bleibt so in unserem Land und sichert zahlreiche Arbeitsplätze.“, so Rosenstatter.

„Wer sich heute für qualitätsvolles Wohnen engagiert, gestaltet die Lebensqualität der Menschen für viele zukünftige Jahrzehnte. Besonders zukunftsfähig agieren jene, die auf den natürlichen und nachhaltigen Baustoff Holz setzen“, ist Zukunftsforscher Univ.-Prof. Reinhold Popp überzeugt.

Als Schlusspunkt konnte noch ein mehrgeschossiger Wohnbau in Holzbauweise in Niedernsill besichtigt werden. Die hohe Wohn- und Ausführungsqualität des Holzbaus überzeugte die anwesenden Teilnehmer auf ganzer Linie.