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Hochrangige Vertreter aus Salzburgs Politik, Wohnbauträger und der Holzbaubranche besichtigten Vorzeigeprojekte in Holzbauweise in Graz, um sich ein Bild über Kostenvergleiche, Bauweisen und Wohnqualität zu machen.

Holzverwendung und dabei insbesondere der Holzbau kommen in ein neues Zeitalter. In Wien steht das größte Gebäude in Holzbauweise vor seiner Errichtung, in Hamburg, Berlin oder London prägen bereits zahlreiche mehrgeschossige Holzbauten Teile des Stadtbilds. Auch in Graz steht der mehrgeschossige Wohnbau aus Holz auf der Agenda. „Wir in Salzburg besitzen ebenfalls das Know-how, um international genauso Ausrufezeichen im mehrgeschossigen Holzwohnbau zu setzten“, zeigt sich Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg, im Rahmen einer Exkursion nach Graz mit einer Salzburger Delegation überzeugt.

Am Weg in die steirische Landeshauptstadt konnte die Delegation in Gaishorn die Produktion von Brettsperrholz-Elementen von der Firmen-Gruppe Mayr-Melnhof Holz besichtigen, welche für die Teilnehmer spannende Einblicke bot. Ein paar Ortschaften weiter ein weiteres Highlight: in Kalwang produzierte Kaufmann Bausysteme gerade Zimmer für ein Studentenwohnheim. So konnte man eine serielle Vorfertigung live erleben.

In Graz angekommen, konnten die Exkursions-Teilnehmer mit dem steirischen Landesrat Ök.-Rat. Johann Seitinger über die Möglichkeiten der Anhebung des Holzbauanteils im mehrgeschossigen Wohnbau zu diskutieren. In der Steiermark wurde dieser mittels einer Holzbau-Charta mittlerweile auf 27% angehoben.

Anschließend konnte in der Landeshauptstadt Graz mehrere mehrgeschossige Wohnbauvorhaben von den Architekturbüros Nussmüller Architekten ZT GmbH sowie von sps-architekten ZT GmbH besichtigt werden. War der Holzbau inmitten von Graz vor mehreren Jahren noch nicht möglich, so ist dieser heute nicht mehr wegzudenken. Ganze Stadtteile werden mit dem Baustoff Holz umgesetzt. Aufgrund der intelligenten und vorausschauenden Planung von den Architektenteams konnten auch die Baukosten wesentlich gesenkt werden. So sind die Gebäude aus Holz zu herkömmlicher mineralischer Bauweise mehr als nur konkurrenzfähig.