Daten und Fakten

Holz ist genial

Der geniale Rohstoff Holz ist ein vielseitig verwendbarer Werkstoff auf Grund der Verschiedenheit der Holzarten, der physikalischen und chemisch-technologischen sowie dekorativen Eigenschaften und nicht zuletzt der menschlich-gefühlsmäßigen Affinitäten.

Holz ist das feste Zellgewebe der Sprossachsen (Stämme, Äste, Zweige) von Bäumen und Sträuchern und wird im Kambium, dem Gewebe zwischen Holz und Rinde gebildet. Die chemischen Hauptbestandteile des Holzes sind die Cellulose, Hemicellulosen und das Lignin sowie weitere Holzinhaltsstoffe.

Der anatomische Aufbau von Holz ist artspezifisch. Dadurch lassen sich die unterschiedlichen Holzarten voneinander unterscheiden. Die wissenschaftliche Beschreibung von Holzaufbau und Holzstrukturen zur Bestimmung von Holzarten sind Aufgabe der Holzanatomie.

Holzarten können grundsätzlich in Nadel- und Laubholz eingeteilt werden. Erdgeschichtlich betrachtet, sind Nadelhölzer älter als die Laubhölzer und haben daher auch einen einfacheren Zellaufbau, welcher hauptsächlich aus Tracheiden besteht. Laubhölzer sind anatomisch charakterisiert duch das Vorkommen von Gefäßen (Tracheen).

Da Holz ein organischer Rohstoff ist, sind dessen Eigenschaften charakterisiert durch Porosität, Anisotropie und Hygroskopie. Anisotropie bedeutet, dass Holz sich in seinen drei Richtungen (radial, tangential, longitudinal) unterschiedlich verhält, so zum Beispiel beim Quellen und Schwinden. Hygroskopie ist die Fähigkeit Wasser bzw. Feuchte aufzunehmen und diese auch wieder an die Umgebung abzugeben.

Holz weist aufgrund seiner Porosität gute Wäredämmeigenschaften auf und ist auch bei der Akkustik ein teils unersetzlicher Werkstoff. Holz besitzt im Vergleich zu seinem Eigengewicht eine hohe Festigkeit und ist für tragende Konstruktionen ein genialer Baustoff.1

[1] Quelle: Holzlexikon, 2010.

Weitere Informationen

holzistgenial.at